Essen und Videospiele

Essen und Videospiele: Die perfekten Zutaten

Essen ist ganz eindeutig ein wichtiger Teil des Lebens. Wir brauchen es zwar, um zu überleben, aber letztendlich geht es um viel mehr. Es ist nicht nur eine Substanz, die wir konsumieren, um Energie und Nährstoffe zu bekommen, sondern wir genießen es auch. Wir essen das, was uns schmeckt und freuen uns oftmals die ganze Woche schon auf eine bestimmte Mahlzeit. Wir zahlen viel Geld, um die besten Restaurants zu besuchen und deren hochwertige Küche zu erleben, wir folgen Food Blogs, um unsere liebsten Speisen perfekt zuhause nachmachen zu können. Es kann Spaß machen, Essen zuzubereiten – ganz gleich, ob für uns selbst oder für andere. Die Essenskultur findet man überall, und für viele Leute bestimmt sie das ganze Leben. Die Liebe der Menschen zum Essen kann man in Kunst, Musik, Film und vielen anderen Bereichen sehen; selbst Videospiele werden davon beeinflusst.

Videospiele sind eigentlich bekannt für Action und Abenteuer, spannende Kämpfe, aufregende Rennen, Monster, Magie und vieles mehr. Es mag vielleicht nicht das Erste sein, was einem in den Sinn kommt, aber auch Essen spielte schon immer eine große Rolle bei Videospielen. Beispiele dafür sind Super Mario Bros., wo die Charaktere Pilze sammeln, um sich zu stärken, und Final Fight, wo der Spieler gebratene Truthähne nutzt, die er in Mülleimern findet, um seine Gesundheit zu fördern. Weitere Beispiele sind Crash Bandicoot, bei dem die fiktive Wumpa-Frucht genutzt wird, Princess Peach in den Super Smash Bros.-Spielen, die Gemüse als Waffen benutzt, und Pac-Man, der Bonuspunkte bekommt, wenn er Obst isst.

Bei vielen Titeln spielt Essen eine wichtige Rolle für die Geschichte oder die Spielmechanik. In Metal Gear Solid 3: Snake Eater aus dem Jahr 2004 gab es eine Funktion, bei der der Charakter Snake Früchte und Tiere aß, die er im russischen Regenwald fand, um zu überleben. Bei dem aktuelleren Spiel Final Fantasy XV müssen die Charaktere sich jeden Tag in einem Camp erholen und eine Mahlzeit kochen, um zu Kräften zu kommen. Dabei hat unterschiedliches Essen unterschiedliche Effekte. Der Nintendo-Charakter Kirby hat die Fähigkeit, alles zu essen und Nahrung sowie Feinde zu verschlingen, um neue Levels zu erreichen und neue Fähigkeiten zu erlangen.

Es gibt auch Spiele, in denen Essen als Hauptmerkmal vorkommt; es ist also kein Zusatz, sondern das, worum sich alles dreht. Candy Crush Saga ist ein weltweites Phänomen und Strategiespiel, bei dem man Süßigkeiten in Reihen ordnen muss, um Punkte zu bekommen. Fruit Ninja ist ähnlich, aber hier wird die Reaktionsfähigkeit des Spielers auf die Probe gestellt, während man durch Wischen Früchte bewegt, die auf dem Bildschirm erscheinen und so versuchen muss, den Highscore zu erreichen.Kochen und Essen ist auch die Hauptthematik bei Harveys, wo man die gleichen Gerichte auf den Walzen erhalten muss, um Boni zu bekommen.


Auch wenn in all diesen Spielen Essen vorkommt, kommen sie noch lange nicht an die Cooking Mama-Serie heran. Diese eignet sich perfekt für Leute, die gern kochen und spielen. Wer gern Essen zubereitet, aber nicht viel über Spiele weiß, kann hierbei dennoch viel Spaß haben. Der Spieler wird von Mama und ihrer Familie durch das Spiel geführt, und man bereitet gemeinsam Gerichte in Minispielen zu.
Sie sind so einfach, dass jeder sie verstehen und ein wenig Comic-Koch-Unterhaltung genießen kann. Es gibt viele verschiedene Titel der Serie, die hauptsächlich für Handkonsolen erhältlich sind. Die Spiele sind stressfrei und einfach zu begreifen; also selbst wenn man noch nie ein Videospiel gespielt hat, kann man schon bald virtuelle Mahlzeiten zubereiten. Für diese Unterhaltung muss man zwar zahlen, aber mit Mama an deiner Seite kannst du gleichzeitig noch ein paar neue Rezepte kennenlernen.

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